Tipps rund um das E-Auto

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Daran sollten E-Auto-Fahrer denken

Du spielst mit dem Gedanken, dir ein E-Auto oder ein Hybrid-Fahrzeug anzuschaffen? Aber du weißt noch nicht so genau, wo du anfangen sollst und was du als angehender E-Auto-Fahrer benötigst? Kein Problem. Hier bekommst du viele Tipps rund um die E-Mobilität und das Laden von E-Fahrzeugen.

Hier schon einmal das Wichtigste zum E-Auto-Fahren im Überblick:

  • Wallboxen
  • Kombination Wallbox und PV-Anlage
  • Ladestrom
  • E-Ladekarte für unterwegs
  • Engagement der Stadtwerke Tecklenburger Land für E-Mobilität

1. Wallboxen

Damit du dir sicher sein kannst, dass du direkt am Morgen mit einem voll aufgeladenen Fahrzeug in den Tag starten kannst, lohnt sich die Anschaffung einer Wallbox. Eine Wallbox ist die schnelle und sichere Auflade-Alternative zur einfachen Haushaltssteckdose. Sie sollte immer von einer Elektrofachkraft installiert werden. Es gibt Modelle für die Wandmontage oder auch mit Standfüßen. Mithilfe einer Wallbox lässt sich das E-Fahrzeug jederzeit zu Hause ganz bequem aufladen. Theoretisch ist es zwar möglich, E-Fahrzeuge auch über eine Haushaltssteckdose aufzuladen. Auf Dauer sind diese aber für eine solche Leistung nicht ausgelegt, weshalb sie schnell überhitzen können. Sicherer ist in jedem Fall der Einsatz einer Wallbox. Ein weiterer Vorteil: Das Laden ist um ein Vielfaches schneller als beim Stromtanken an der Steckdose!

Wallbox ist nicht gleich Wallbox. Es gibt verschiedenste Modelle mit unterschiedlichen Leistungsstufen. Auch wir von den Stadtwerken Tecklenburger Land bieten eine Auswahl an Wallboxen an, bei der vom Standardmodell bis zur Smart-Wallbox für jeden etwas dabei ist. Für den Durchschnittshaushalt ist eine Box mit einer Leistung von 11 kW völlig ausreichend. Modelle, die 22 kW aufbringen können, unterliegen strengeren Beschränkungen. So muss zum Beispiel der zuständige Netzbetreiber der Installation zustimmen.

Wenn du deine Ladestation in deiner Garage montieren lässt, reicht vielleicht schon die Basic-Variante. Aber wenn deine Ladestation leicht für Dritte zugängig ist, lohnt sich ein Modell, das die Zugriffsrechte beschränken kann. Das kann entweder über eine App oder RFID geschehen. RFID steht für Radio-Frequency Identification, was bedeutet, dass die Freigabe über einen Chip oder eine Karte erfolgt. Über eine App kannst du zusätzlich nach dem Laden auch direkt deinen Verbrauch einsehen.

2. Kombination Wallbox und PV-Anlage

Dann stellt sich natürlich noch die Frage nach dem Strom. Vielleicht hast du ja schon einmal darüber nachgedacht, mithilfe einer Photovoltaik-Anlage deinen Strom selbst zu produzieren? Ganz bequem geht das mit unserem Rundum-Sorglos-Paket Photovoltaik plus Speicher. Damit kannst du unkompliziert mit einer von unserem Partner installierten PV-Anlage deinen eigenen Ladestrom erzeugen und nutzen.

Auch gut zu wissen: Beim Bau einer PV-Anlage mit Speicher besteht die Möglichkeit, Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Ein fest verbauter Batteriespeicher kann mit bis zu 100 Euro je Kilowattstunde gefördert werden. Dafür musst du vor dem Bau einen Förderantrag an „progres.nrw“ stellen. Außerdem benötigst du eine Anlage, deren Speicherkapazität drei Mal größer als die Nennleistung ist. Nachdem eine Fachkraft den Einbau, den Betrieb und die Einhaltung der Netzschlussrichtlinien bestätigt hat, kannst du die Fördergelder erhalten. Für die PV-Anlage selbst gibt es spezielle Solarkredite mit Sonderkonditionen, die dir bei der Finanzierung helfen können. Zuschüsse für private Wallboxen über die KfW gibt es aktuell nicht mehr.

3. Ladestrom

Wer häufig mit dem E-Auto unterwegs ist, sollte über das Thema Ladestrom-Tarif nachdenken. Viele Energieversorger bieten extra Tarife für E-Mobilität an. Auch wir haben den Tarif mein TE-Strom emobil. Damit kannst du 100 Prozent nachhaltigen Ökostrom zum Vorteilspreis beziehen! Durch die mögliche Abgrenzung des Ladestroms vom Haushaltsstrom kannst du zusätzlich von Steuerbegünstigungen profitieren.

Du musst nur ein paar Voraussetzungen erfüllen. Zuerst musst du mit dem Fahrzeugschein nachweisen, dass du ein E-Fahrzeug hast. Dann muss von einer Fachkraft ein zusätzlicher Zähler installiert werden, der den Verbrauch deiner Ladebox misst. Außerdem darfst du den Ladestrom auch nur für deine Box verwenden. Trifft das alles auf dich zu, steht dir und deinem Tarif nichts mehr im Weg. Wichtig: Der Einbau eines zusätzlichen Zählers und der Bezug von Ladestrom lohnen sich dann, wenn du wirklich sehr viel e-mobil unterwegs bis.

 

4. E-Ladekarten für unterwegs

Für den Fall, dass du dein Fahrzeug unterwegs aufladen musst, solltest du mit einer E-Ladekarte vorbereitet sein. Damit gewinnst du nicht nur an Reichweite, sondern auch an Flexibilität, weil du dein Fahrzeug grundsätzlich an fast jeder öffentlichen Ladestation anschließen kannst. Die Preise für Karte und Strom können dabei auf verschiedenen Modellen basieren. Meistens bezahlt man entweder eine Grundgebühr für die Karte und dann zusätzlich für Ladezeit oder –menge, oder man bezahlt für einen umfassenden Prepaid-Tarif.

Welche Variante am besten zu dir passt, hängt vor allem davon ab, wie oft du an öffentlichen Ladestationen Halt machst. Wenn du zum Beispiel viel geschäftlich unterwegs bist, lohnt sich wahrscheinlich ein Prepaid-Tarif. Gerade für frischgebackene Besitzer eines E-Autos kann es aber schwer sein, den passenden Tarif zu finden, weil sie ihren Verbrauch noch nicht einschätzen können. Für größtmögliche Flexibilität bieten wir deshalb eine E-Ladekarte mit geringer monatlicher Grundgebühr an. Dank unserer Zusammenarbeit mit ladenetz.de hast du europaweiten Zugriff auf mehr als 39.000 Ladestationen aus dem Verbund von ladenetz.de. Hinzu kommen Ladestationen anderer Anbieter, mit denen Roaming-Abkommen bestehen. Auch die 35 Ladestationen der Stadtwerke Tecklenburger Land gehören zu ladenetz.de.  Bist du schon Strom- oder Erdgaskunde der Stadtwerke Tecklenburger Land? Dann profitierst du sogar von noch günstigeren Preisen bei der Anschaffung und beim Laden mit der E-Ladekarte der Stadtwerke Tecklenburger Land.

5. Engagement der Stadtwerke Tecklenburger Land für E-Mobilität

Damit die Nutzung von E-Autos und Hybrid-Fahrzeugen für dich in Zukunft immer komfortabler wird, engagieren wir uns als Stadtwerke Tecklenburger Land dafür, die Entwicklung von E-Mobilität und der dazugehörigen Infrastruktur weiter voranzutreiben. Wir setzen deshalb nicht nur intern im Unternehmen auf E-Autos und Hybrid-Wagen, sondern sind auch seit 2016 Partner von „ladenetz.de“, einer Kooperation von Stadtwerken, die gemeinsam Konzepte zur E-Mobilität entwickeln, einführen und fördern. In den Kommunen Hörstel, Hopsten, Ibbenbüren, Lotte, Mettingen, Recke und Westerkappeln kannst du schon an 35 Ladestationen 100 Prozent Ökostrom beziehen!

Noch mehr zum Thema Ladestationen

Du möchtest wissen, wie du unsere Ladestationen benutzt? Hier findest du einen Blogbeitrag mit Video zum Thema E-Auto laden.

Eileen Lerch


Praktikantin Unternehmenskommunikation
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Bildnachweis: Vera Konermann, uello-pixabay, stux-pixabay

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