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Neues Schalthaus macht Stromnetz fit für die Zukunft

SWTE Netz modernisiert Stromversorgung für Recke und Umgebung

Tecklenburger Land/Recke, 24.07.2025. Im zurückliegenden Jahr hat die SWTE Netz kräftig in die Stromversorgung für Recke und Umgebung investiert. Die Netzgesellschaft der Stadtwerke Tecklenburger Land hat auf dem Gelände der Umspannanlage Recke an der Mettinger Straße ein neues Schalthaus errichtet. Dieses sorgt für die nötige Energie für mehr als 3.600 Hausanschlüsse. Damit werden mehr als 4.600 Wohneinheiten sowie Industrie- und Gewerbebetriebe vom Schalthaus Recke aus versorgt. Mit dem Neubau kommt die SWTE Netz den sich stark wandelnden Anforderungen an die Stromversorgung entgegen.

Denn wie überall im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Tecklenburger Land haben sich Leistungsanforderungen im Stromnetz in den vergangenen Jahren massiv gewandelt. „Einerseits beobachten wir eine starke Zunahme von dezentralen Erzeugungsanlagen, vor allem im Bereich Photovoltaik“, sagt Bernd Rudde, Leiter Netzplanung und Assetmanagement der SWTE Netz. „Andererseits steigt aber auch der Energiebedarf in Siedlungsgebieten, Gewerbe und Landwirtschaft aufgrund von Elektromobilität, Wärmepumpen und der Verstromung des Wärmesektors. Der neue Hauptverteiler gewährleistet eine höhere Betriebssicherheit und schafft die nötige Netzstabilität für heutige und zukünftige Anforderungen.“

Erstes eigenes Schalthaus der SWTE Netz

Das neue Schalthaus liegt auf dem Gelände der Umspannanlage Recke, die dem vorgelagerten Netzbetreiber Westnetz gehört. Vor dem Bau des neuen Schalthauses hat die SWTE Netz die dort vorhandenen Einrichtungen mitgenutzt. Als diese ohnehin modernisiert werden mussten, hat sich die SWTE Netz für den Neubau zur Unterbringung ihrer Versorgungsreinrichtungen entschieden.  Rund drei Millionen Euro hat die SWTE Netz in die Modernisierungsmaßnahme investiert.

Investition in die Versorgungssicherheit

Während der gesamten Baumaßnahme war eine enge Abstimmung zwischen der SWTE Netz und dem vorgelagerten Netzbetreiber Westnetz an der Tagesordnung. Der Neubau samt moderner technischer Ausstattung ist das erste eigene Schalthaus der SWTE Netz. Mit der Baumaßnahme investiert die SWTE Netz in die Versorgungssicherheit, denn etwaige Ausfallzeiten im Stromnetz werden reduziert. „Der Neubau erlaubt die Integration von digitaler Schutz- und Leittechnik sowie eine automatisierte Fehlerlokalisation“, sagt Stefan Wackmann, für das Bauprojekt zuständiger Projektleiter der SWTE Netz.

Einbinden in das Stromnetz

Von dem neuen Schalthaus aus wird der Strom in das Verteilnetz in Recke sowie Teilen von Mettingen und Ibbenbüren-Bockraden geleitet. In den vergangenen Wochen haben die Mitarbeitenden des Netzbetriebs der SWTE Netz das Schalthaus in das Stromnetz eingebunden. Stück für Stück haben sie sieben Systeme von Mittelspannungskabeln mit der neuen Anlage verbunden. Verlegt sind die Kabel ausschließlich im Erdreich. 

BU: Ortstermin im Inneren des Schalthauses: die zuständigen Kollegen der SWTE haben sich während der Baumaßnahme eng mit dem vorgelagerten Netzbetreiber Westnetz abgestimmt. Dazu gehörte auch ein offizieller Übergabetermin mit Schalthaus. Foto: Stadtwerke Tecklenburger Land / Vera Konermann