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Vera Konermann

Pressesprecherin

Nachricht

Stadtwerke unterstützen Kommunen beim Lückenschluss im Glasfaser-Netz

StadtwerkeTecklenburgerLand

SWTE Kommunal stößt Projekt Graue-Flecken-Förderung an

Tecklenburger Land, 19.01.2022. Die Stadtwerke Tecklenburger Land unterstützen ihre Anteilskommunen beim Lückenschluss im Glasfaser-Netz. Nachdem alle sieben Stadtwerke-Kommunen zum Jahresende 2021 grünes Licht für die nächste Phase der Planungen gegeben haben, stoßen die Stadtwerke Tecklenburger Land nun das Verfahren zur Beantragung von Fördermitteln an. Sollten sich die sieben Stadtwerke-Kommunen Hörstel, Hopsten, Ibbenbüren, Lotte, Mettingen, Recke und Westerkappeln in diesem Frühjahr endgültig für das Projekt entscheiden, könnten sich einige tausend Haushalte über den Anschluss an ein modernes Glasfasernetz freuen. Gleichzeitig wären die Stadtwerke-Kommunen als Besitzer eines eigenen Glasfasernetzes in Zukunft ihr eigener Herr, wenn es um Lückenschlüsse oder den Ausbau von Breitband-Versorgung in Neubaugebieten geht.

Die gute Nachricht: Im Rahmen der sogenannten Graue-Flecken-Förderung sind 90 Prozent der Ausbaukosten, unter Umständen sogar mehr, förderfähig. „Mit unserem Konzept bekommen die Kommunen als Akteure aus der Region ihr eigenes Netz, ohne selbst viel Geld investieren zu müssen“, sagt Tobias Koch, Geschäftsführer der SWTE Kommunal GmbH & Co. KG, die als 100-prozentige Stadtwerke-Tochter das Projekt vorantreibt. Über die SWTE Kommunal wäre das Glasfasernetz im Besitz der SWTE-Kommunen. „Die Leitung, die Hausanschlüsse, das gesamte Asset also bleibt in kommunalen Händen. Die Wertschöpfung bleibt in der Region“, so Tobias Koch. Das Netz sollte dann an einen Betreiber aus der Telekommunikationsbranche verpachtet werden, der sich um die aktive Technik und die Endkunden kümmert.

Vorteile von Breitbandausbau durch kommunales Stadtwerk

Die Vorteile des Breitbandausbaus durch das kommunale Stadtwerk liegen auf der Hand. Große Anbieter schauen auf die Wirtschaftlichkeit bei der Frage, in welchen Gebieten sie ihr Netz ausbauen. Haushalte, die einen Anschluss wünschen, müssen sich zumindest für eine Zeit lang vertraglich an einen Betreiber binden. „Wir können die Leitung bis ins Haus zum Nulltarif anbieten, ein Anschlusszwang besteht nicht“, erläutert Richard Domin, der als Leiter IoT und Kommunikationsnetzservice das Projekt unter dem Dach der Stadtwerke Tecklenburger Land betreut. Wie alle geförderten Glasfasernetze handelt es sich um ein Open-Access-Netz. Das bedeutet, dass jeder potenzielle Betreiber für den Netzbetrieb in Frage kommt.

Erfahrung im Netzbetrieb

Der Betrieb, die Wartung und Instandhaltung von öffentlichen Versorgungsnetzen ist für die Stadtwerke Tecklenburger Land von jeher Alltag. So betreibt die Stadtwerke-Tochter SWTE Netz das mehr als 4.000 Kilometer lange Stromnetz in Hörstel, Hopsten, Ibbenbüren, Lotte, Mettingen, Recke und Westerkappeln mit knapp 39.000 Hausanschlüssen sowie das hiesige Erdgasnetz mit insgesamt mehr als 1.300 Kilometern Länge und gut 24.400 Ausspeisepunkten.

Einige tausend unterversorgte Adressen

Im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Tecklenburger Land gibt es aktuell einige tausend unterversorgte Adressen. Sie wurden beim bisherigen Ausbau des Glasfasernetzes durch private Anbieter – oft aus Wirtschaftlichkeitsgründen – nicht erschlossen. Mit dem Projekt Graue-Flecken-Förderung hat die Stadtwerke-Tochter SWTE Kommunal nun ein Instrument zur Hand, um bisher nicht bedachte Haushalte und Gewerbebetriebe mit schnellem Internet auszustatten. „Die Betroffenen warten oftmals schon seit Jahren vergeblich auf ein Angebot aus der Branche, Glasfaser nutzen zu können“, so Tobias Koch.

So geht es weiter

Im ersten Schritt haben nun die Gemeinde- und Stadträte aller sieben Stadtwerke-Kommunen grünes Licht für die weiteren Planungsschritte durch die SWTE Kommunal gegeben. Positive Signale zum Glasfaser-Ausbau unter dem Dach der Stadtwerke Tecklenburger Land gab es auch während der Aufsichtsratssitzung des regionalen Versorgers im Dezember. Das letzte Wort in Sachen Glasfaserausbau haben die kommunalen Räte. Sie entscheiden voraussichtlich in diesem Frühjahr, ob die SWTE Kommunal in den Glasfaserausbau einsteigt.

BU: Tobias Koch, Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochter SWTE Kommunal, ist überzeugt: „Mit unserem Konzept bekommen die Kommunen als Akteure aus der Region ihr eigenes Netz, ohne selbst viel Geld investieren zu müssen.“