kWh
kWh

Für viele Maßnahmen gibt es Zuschüsse

02.09.2016

Stadtwerke Tecklenburger Land verweisen auf Fördermöglichkeiten zur energetischen Sanierung

Tecklenburger Land, 01.09.2016. Wer beim Neubau oder bei der Sanierung seines Eigenheims auf Energieeffizienz achtet, kann viel Geld sparen. Zum einen, weil der Energieverbrauch durch gezielte Baumaßnahmen deutlich reduziert werden kann. Zum anderen stellen der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen verschiedenste Fördermittel für energieeffiziente Bau- und Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung. „Neu ist zum Beispiel ein Förderprogramm des Bundes zur Heizungsoptimierung“, sagt Marcus Rüdiger, Leiter Vertrieb der Stadtwerke Tecklenburger Land. 

So fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit seinem Programm „Heizungsoptimierung“ seit dem 1. August den Ersatz von Heizungspumpen und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen. Auch für einen sogenannten hydraulischen Abgleich zur Effizienzsteigerung von Heizungsanlagen gibt es einen Zuschuss vom BAFA. Bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten können durch das aktuelle BAFA-Programm getragen werden. Schon zu Jahresbeginn hat das BAFA seine Zuschüsse zur Modernisierung von Heizungsanlagen erhöht. Mit dem „Anreizprogramm Energieeffizienz“ soll so der Austausch veralteter Heizungsanlagen durch umweltfreundliche moderne Systeme vorangetrieben werden.  

Enormer Handlungsbedarf

„Gerade bei der Sanierung veralteter Heizungsanlagen besteht enormer Handlungsbedarf“, sagt Marcus Rüdiger. So gelten zwei Drittel der Heizgeräte in Deutschland als ineffizient. Rund zehn Millionen Heizanlagen sind älter als 15 Jahre. „Mehr als 70 Prozent der im Haushalt verbrauchten Energie werden für das Beheizen des Eigenheims benötigt“, sagt der Stadtwerke-Vertriebsleiter. Er rät: „Wer seine Heizungsanlage modernisieren oder andere Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umsetzen möchte, sollte sich im Vorfeld über mögliche Förderprogramme informieren.“ Neben dem BAFA hat auch die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) umfangreiche Förderprogramme für energetische Maßnahmen aufgelegt. „Unter Umständen können Hausbesitzer die Programme sogar miteinander kombinieren“, sagt Marcus Rüdiger.

Informationen dazu gibt es unter www.bafa.de und www.kfw.de.      

Ansprechpartner für die Redaktion: Vera Konermann, Text & PR, Tel.: 05458 98 57 44, mobil: 0175 41 65 329