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Fußballer zum Anfassen und ein Heimsieg

18.04.2017

Stadtwerke Tecklenburger Land bereiten 13 Kindern unvergesslichen Tag bei den Sportfreunden Lotte

Tecklenburger Land, 17.04.2017. Was das Beste war? Jonas und Felix Herrmann können das am Ende des Nachmittags gar nicht genau in Worte fassen. „Super war’s“, sind sich die Zwillingsbrüder aus Ibbenbüren auf jeden Fall einig. Die beiden Neunjährigen gehören zu den 13 Einlaufkindern, die am Karsamstag mit den Profifußballern der Sportfreunde Lotte zum Heimspiel gegen den FSV Zwickau ins Stadion eingelaufen sind. Die Stadtwerke Tecklenburger Land hatten Kinder der Region eingeladen, als Einlaufkinder die Spieler und das Stadion einmal hautnah zu erleben. Aus den zahlreichen Bewerbungen wurden 13 Teilnehmer ausgelost. Auf wen die Wahl fiel, der erlebte Fußballer zum Anfassen – und einen emotionalen 2:1-Heimsieg der Sportfreunde Lotte. Auch die Eltern konnten sich über Freikarten für den Drittligisten aus dem Tecklenburger Land freuen.  

Die Aufregung war den Kindern aus Ibbenbüren, Lotte, Westerkappeln, Hopsten, Hörstel und Recke schon lange vor dem Anpfiff anzumerken. „Ich bin das erste Mal überhaupt im Stadion“, freut sich Luis Middendorf aus Laggenbeck. Als der Achtjährige von seiner Wahl erfahren habe, habe er erst einmal alle seine Freunde informiert, berichtet Mutter Kathrin Middendorf. Dabei hatte der F2-Spieler von Cheruskia Laggenbeck allen Grund zur Freude. Schließlich gehören die Sportfreunde Lotte zu seinen Lieblingsclubs. Das ist auch bei Justin Klie so. Der Elfjährige aus Lotte spielt selbst in der D-Jugend der Sportfreunde. „Ich bin fast bei jedem Heimspiel dabei“, erzählt er. Lieblingsspieler? „Abwehrspieler Matthias Rahn. Der ist groß und kann gute Kopfbälle“, lobt Justin sein großes Vorbild. Erfahrung als Einlaufkind bringt Justin mit. Als die Sportfreunde Lotte in der vergangenen Saison zum Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen aufliefen, durfte er den Leverkusener Admir Mehmedi begleiten.        

Fußballerlebnisse vor der Haustür

Als Sponsor der Sportfreunde Lotte unterstützen die Stadtwerke Tecklenburger Land nicht nur bewusst die Region, sondern möchten damit auch den Menschen vor Ort direkt Vorteile weitergeben. Deshalb haben die Stadtwerke mit den Sportfreunden Lotte Freikarten-Kontingente vereinbart. „Wir möchten, dass die Menschen im Tecklenburger Land von unserem Engagement profitieren“, sagt Marcus Rüdiger, Vertriebsleiter der Stadtwerke Tecklenburger Land. Das sei im Sinne der Stadtwerke Tecklenburger Land, die das Motto „Füreinander.Miteinander.“ pflegen. Marcus Rüdiger: „Wir möchten unvergessliche Fußballerlebnisse vor der eigenen Haustür ermöglichen.“

Fußball aus ungewöhnlicher Perspektive

Die haben die 13 Einlaufkinder und deren Eltern auf jeden Fall erlebt. „So ein Stadion sieht schon ganz toll aus, wenn man unten steht“, sagt Kjell Theissen aus Halverde. Der Siebenjährige durfte mit Jaroslaw Lindner ins Frimo-Stadion einlaufen. Die Nummer 24 der Sportfreunde, die vor allem in der zweiten Halbzeit ordentlich Betrieb gemacht hat, sei sehr nett gewesen. „Er hat mir gesagt, wann ich wohin winken sollte“, berichtet Kjell. Das ging nämlich nach festgelegter Reihenfolge: Erst zur Haupttribüne, dann zum Gästeblock, dann zum Fanclub der Sportfreunde Lotte und am Ende noch eine ordentliche La-Ola-Welle vor der Haupttribüne. Ganz vorneweg erlebte der sechsjährige Ole Titgemeyer den Einzug ins Stadion. Mit seinen Eltern Alexandra und Sascha Titgemeyer ist er aus Georgsmarienhütte angereist. Dass er dabei sein konnte, hat er seiner Oma Christa Titgemeyer aus Westerkappeln zu verdanken. Als Kundin der Stadtwerke Tecklenburger Land dachte sie sofort an ihren Enkel und meldete ihn als Einlaufkind an. Am Ende ist Ole zwar ziemlich k.o. von den vielen Eindrücken, aber auch sehr zufrieden. Sein Fazit: „Das war ganz toll.“    

BU: Einmal an der Hand einen Profifußballers ins Stadion einlaufen – das erlebten nun 13 Kinder aus der Region. Auf Einladung der Stadtwerke Tecklenburger Land durften sie als Einlaufkinder die Sportfreunde Lotte zum Heimspiel gegen den FSV Zwickau begleiten.

Foto: Rolf Grundke