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Pragmatischer Einsatz über Grenzen hinweg

19.05.2017

Peter Junk freut sich über Bürgerpreis der Stadtwerke Tecklenburger Land

Tecklenburger Land/ Hopsten, 19.05.2017. Berührungsängste hat Peter Junk keine. Nicht, wenn es um den Umgang mit Asylbewerbern und Flüchtlingen geht, und nicht, wenn Menschen in seiner Nähe in wirtschaftliche Not geraten. Dabei liegen dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Asyl und der Gemeindecaritas in Hopsten pragmatische Lösungen am Herzen. Für diesen uneigennützigen Einsatz im eigenen Lebensumfeld haben die Stadtwerke Tecklenburger Land Peter Junk nun mit dem Bürgerpreis für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Während einer kleinen Feierstunde mit Vertretern der Kirchengemeinde St. Georg, der politischen Gemeinde und der Pfarrcaritas überreichte Peter Vahrenkamp, Geschäftsführer der Stadtwerke Tecklenburger Land, den mit 1.000 Euro dotierten Preis an Peter Junk.  

„Als die Folgen der Flüchtlingskrise hier vor Ort spürbar wurden, haben Sie sich als Vorsitzender des Arbeitskreises Asyl zur Verfügung gestellt und sich als Multiplikator dafür eingesetzt, weitere Mitbürger für dieses Engagement zu gewinnen“, lobte Peter Vahrenkamp. „Damit haben Sie dazu beigetragen, dass Berührungsängste abgebaut und Grenzen überwunden werden konnten.“ So kommen heute zum Beispiel in dem im Rahmen der Flüchtlingsarbeit gestarteten Café Bunt regelmäßig Flüchtlinge und Einheimische in Kontakt. Die Flüchtlingsarbeit ist nur ein Beispiel, wie Peter Junk sich uneigennützig und ganz pragmatisch einsetzt. „Auch die caritative Arbeit liegt Ihnen am Herzen. Als ihr Vorsitzender geben Sie der Gemeindecaritas in Hopsten ein Gesicht“, so Peter Vahrenkamp. „Dabei haben Sie mit dem Eintritt in den Ruhestand neue Aufgaben übernommen und sich an neuer Stelle in die Pflicht nehmen lassen.“      

„Füreinander.Miteinander.“

Regelmäßig vergeben die Stadtwerke Tecklenburger Land den Bürgerpreis für ehrenamtliches Engagement und zeichnen in jeder der sieben Stadtwerke-Kommunen einen Preisträger aus. „Mit unserem Bürgerpreis würdigen wir den Einsatz von Menschen aus der Region für die Region“, sagte Peter Vahrenkamp. Denn darin spiegelt sich auch das Motto der Stadtwerke Tecklenburger Land „Füreinander.Miteinander.“  

Gemeinde braucht Ehrenamt

Bürgermeister Winfried Pohlmann gratulierte dem Preisträger im Namen der Gemeinde Hopsten zur Auszeichnung. „Ohne den ehrenamtlichen Einsatz von Menschen funktioniert das Leben in einer Gemeinde wie Hopsten nicht“, sagte er. Winfried Pohlmann erinnerte an Peter Junks Zeit als Leiter des ehemaligen Bernhard-Otte-Hauses. Weit über das berufliche Engagement hinaus habe er sich für vielfältige Veranstaltungen im Ort eingesetzt. „Seien es die Musiker-Tage mit ihren mehr als 120 Musikern im Ort oder das große Treffen der Inder ,Kerala Mela’. Du hast den Ort unheimlich bunt gemacht“, so der Bürgermeister.  

Verlässlicher Ansprechpartner der Kirchengemeinde

Pfarrer Christoph Klöpper bedankte sich im Namen der katholischen Kirchengemeinde St. Georg bei Peter Junk für dessen Einsatz auf vielen Gebieten. Als Hopsten von der Flüchtlingswelle erfasst wurde, habe sich Peter Junk als Vorsitzender für den Arbeitskreis Asyl in die Pflicht nehmen lassen. Auch sonst erweise er sich als verlässliche Hilfe in vielen Belangen der katholischen Kirche. „Wir haben zum Beispiel jetzt das One World Vision-Team ins Leben gerufen. Wer macht mit? – Peter Junk“, so der Pfarrer. Christoph Klöpper bedankte sich auch bei den Stadtwerken Tecklenburger Land, die mit dem Bürgerpreis solch ehrenamtliches Engagement würdigen.  

Die Idee zählt

Der sichtlich überraschte Preisträger, der von der Auszeichnung bis zur Preisverleihung nichts gewusst hat, bedankte sich für die Würdigung. „Natürlich habe ich das alles nicht alleine gemacht. Manchmal muss man nur die Dinge initiieren und dann läuft das“, so Peter Junk. Wenn es darum gehe, etwas zu bewirken, zähle zunächst immer die Idee und nicht das Geld. „Wenn man von einer Idee überzeugt ist und alle dahinterstehen, dann bekommt man das am Ende auch finanziert“, beschrieb er seine Arbeitsweise. Wenn die Mitstreiter der Pfarrcaritas Hopsten in diesen Tagen eine gute Idee verwirklichen möchten, dürfte die Finanzierung kein Problem sein. Denn Peter Junk kündigte an: „Das Preisgeld stelle ich für die Caritasarbeit zur Verfügung.“    

BU: Peter Junk (3.v.r.) nahm den symbolischen Scheck von Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Vahrenkamp (r.) und Bürgermeister Winfried Pohlmann (4.v.r.) entgegen. Zu den Gratulanten gehörten auch Pfarrer Christoph Klöpper (hinten, v.r.), Gabriele Schröer (Pfarreirat), Pastoralreferent Benedikt Bögge, Franz-Josef Kollegenberg (Pfarrcaritas) und Caroline Borchert (Pfarreirat).