Kalte Nahwärme - Wärmewende für Neubaugebiete

Als Stadtwerke Tecklenburger Land machen wir uns stark für die Wärmewende in unserer Region. Aktuell entwickeln wir für zwei Baugebiete in Mettingen und Hörstel eine nachhaltige Wärmeversorgung mit Kalter Nahwärme. Dabei nutzen wir den umweltfreundlichen Energieträger Erdwärme. 

Niestadtweg Mettingen

Rund 90 Anschlussnehmer werden in Zukunft im Baugebiet Niestadtweg in Mettingen mit der Wärme aus der Tiefe versorgt. Gewonnen wird die Erdwärme mithilfe von voraussichtlich 38 Sonden. Das Verteilnetz wird einen Wärmebedarf von 500 MWh im Jahr abdecken. Die Trassenlänge ist mit 2.400 Metern veranschlagt.

Uferquartier in Hörstel

Im Uferquartier in Hörstel planen wir ein Verteilnetz mit einer Trassenlänge von rund 900 Metern. Neben Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern wird das Wärmenetz auch den geplanten Rathaus-Neubau sowie das benachbarte Feuerwehrgerätehaus mit einem Gesamtwärmebedarf von 1.000 MWh pro Jahr versorgen.

Gute Gründe für Kalte Nahwärme

Vieles spricht für die Wärmeversorgung mit Kalter Nahwärme

  1. Hohes Maß
    an Autarkie

  2. Hohes Maß an
    Versorgungssicherheit

  3. Von Jahreszeiten
    unabhängiger Energieträger

  4. Wärme und Kühlung
    in einem System

  5. Überzeugende
    CO2-Bilanz

  6. Förderfähige KfW-Standards
    für angeschlossene Immobilien

  7. Effizienz und Rentabilität
    ohne Wärmeverluste

  8. Zentrale Steuerung und
    Überwachung des Netzes

  9. Geringe Zahl an Erdsonden
    im Vergleich zu individuellen Lösungen

  10. Weniger Emissionen
    durch Wärmepumpen innen

  11. Netz kann 
    erweitert werden

  12. Leitungssystem funktioniert
    auch als Speicher

So funktioniert unser Kaltes Nahwärme-Netz

Das Kalte-Nahwärme-Netz, wie es unter dem Dach unserer Netzgesellschaft SWTE Netz entwickelt wird, nutzt als Wärmeträger die natürliche Ressource Erdwärme. Mit Hilfe von zentralen Erdsonden wird die Erdwärme aus Tiefen von bis zu 150 Metern gewonnen und im Quartier durch ein Leitungsnetz zu den einzelnen Häusern transportiert. Unterwegs zu den einzelnen Abnehmern nimmt das Wassergemisch unterirdisch weitere Umgebungswärme aus dem Erdreich auf. Weil das Trägergemisch mit einer Temperatur von vier bis maximal 20 Grad durch das Netz fließt, kommt das Netz nahezu ohne Wärmeverluste aus. Erst in den einzelnen Gebäuden im Quartier wird das Wassergemisch mithilfe von effizienten Wärmepumpen auf die gewünschte Temperatur gebracht: etwa 35 Grad für die Heizung und mehr als 50 Grad für eine hygienische Trinkwassererwärmung. Die Öko-Bilanz überzeugt. Denn wird der eingesetzte Strom aus erneuerbaren Quellen gewonnen, arbeitet die Kalte Nahwärme vollständig CO2-neutral. Dabei profitieren die Anschlussnehmer doppelt: Denn das System sorgt nicht nur für wohlige Wärme im Winter, sondern auf Wunsch an heißen Tagen auch für angenehme Kühlung. Und das ganz ohne CO2-Emissionen.

Fragen und Antworten zur Kalten Nahwärme

Sie haben Fragen zum Kalten-Nahwärme-Netz unserer Netzgesellschaft SWTE Netz? Hier finden Sie Antworten auf häufige Anliegen:

Noch Fragen?

Sie haben individuelle Fragen zum Thema Kalte Nahwärme? Schreiben Sie uns eine E-Mail! Nachricht schreiben

 Aktuelles aus dem Bereich Mobilität und Nachhaltigkeit

Energieversorgung der Zukunft ist Thema

SPD-Senioren des Kreises Steinfurt zu Gast bei den Stadtwerken Tecklenburger Land

Weiterlesen

Zwei Partner auf Augenhöhe für das schnelle Internet von hier

epcan GmbH aus Vreden betreibt das Glasfasernetz der Stadtwerke Tecklenburger Land

Weiterlesen

WDR-Stadtgespräch live vom SWTE-Gelände

Wir waren Gastgeber des WDR-Stadtgesprächs

Weiterlesen